Unsere Gemeinde:

 

 



 

 

 

 

Kolping Pößneck

 

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Das jährliche Johannesfeuer

Am Montag den 24. Juni (Johannestag) begeht die Kolpingsfamilie Pößneck jährlich das traditionelle Johannesfeuer in der Griebse.
Welches trotz das dieser Tag oft auf einen Werktag fällt eine Vielzahl von Besuchern, nicht nur aus unserer Gemeinde, anzieht. So können regelmäßig auch Gäste anderer Konfessionen aus Pößneck und Freunde aus Neustadt begrüßen.

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Kurze Chronik der Kolpingfamilie Pößneck

 

10.Mai 1923 Katholische Männer gründen einen Jungmännerverein, ein Mitglieder-Hauptbuch des katholischen Gesellenvereines wird benutzt und bis 1933 geführt,eine Anmeldung in Köln ist aber nicht erfolgt.

11./12.Januar 1958

Mit Unterstützung der Kolpingfamilie Bad Salzungen, unter aktiver Hilfe unseres Pfarrers Adolph Hartung und von Prälat Uthe aus Erfurt wurde unsere Kolpingsfamilie gegründet.

Bis zum Jahre 1989 übernahmen die Mitglieder der KF Pößneck viele Aufgaben in der Kirchgemeinde. Unter dem langjährigen Vorsitz von Josef Schickedanz entwickelte sich ein reges Vereinsleben. Ausflüge, Themenabende, Kolpingmessen, Gedenktage, Besuche von anderen Kolpingfamilien und vieles mehr prägte den Vereinsalltag.

Pfarrer Adolph Hartung blieb bis 1978 als guter väterlicher Beistand an unserer Seite.

Auch die Pfarrer Ewald Rieg, Harald Reichmann und Hans-Georg Fromm waren der Arbeit unseres Gesellenvereines wohl gesonnen.

Seit 1962 gab es mit der Gründung der Kolpingsfamilie Rudolstadt Gleich-gesinnte in unmittelbarer Nähe.

Im Laufe der Jahre entwickelte sich der Gesellenverein zu einer Kolpingsfamilie.

In der zweiten Hälfte der 80ìger Jahr wurde die Vereinsarbeit vielfältiger. Frauen und Kinder wurden als Mitglieder aufgenommen erste Kontakte zu westdeutschen Kolpingfamilien entstanden. Konspirative Treffen unter anderem an Autobahnraststätten fanden statt und dann kam für alle doch überraschend die Wende

1989 Gleich nach dem Mauerfall lag eine Einladung aus Mitterteich vor und wir fuhren gen Bayern. Ein historisches Foto entstand Ostdeutsche und Westdeutsche Kolpinger stehen auf der Grenzlinie zu Tschechien. Ein Monat vorher noch undenkbar.

Die Anmeldung der Kolpingfamilie in Köln wurde vorgenommen, ein Vereinsvorstand musste offiziell gewählt werden und die Beitragsfrage wurde zu einem wichtigen Thema.

Bisher wurden 50 Ostpfennig pro Monat gezahlt.

Nicht alle folgten dem neuen Vorstand ins bundesdeutsche Vereinsleben des Bürgerlichen Gesetzbuches.

Aber es herrschte Aufbruchsstimmung, das Vereinsleben konnte aus dem Gemeindesaal hinaus getragen werden. 4 Kolpinger waren im ersten Stadtrat vertreten und wir stellten auch den ersten demokratisch gewählten Bürgermeister.

Mit Kleidersammlungen, Johannesfeuer, Paketaktionen für Rumänien und jetzt auch mit einer sehr aktiven Ukraine-Hilfsaktion wurden wir in Pößneck bekannt.

20 Jahre stand uns dabei Pfarrer Hubertus Neugebauer als Seelsorger und Präses zur Seite.

Zu Familienfreizeiten, geführten Wanderungen, Familiengottesdiensten, Bildungsabenden und natürlich auch tollen Festen für unsere Mitglieder und Gäste von aktuell 3 bis 88 Jahren

laden wir auch Sie zu uns ein.

Schauen Sie mal vorbei und vielleicht bleiben Sie dann als Mitglied einer großen Familie.

 

Treu Kolping

Andreas Blümel

Vorsitzender

 

 


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